Steckerfertige Erzeugungsanlagen

SO GELINGT DER SICHERE ANSCHLUSS UND BETRIEB

  • Steckerfertige Erzeugungsanlagen dürfen keinesfalls an Haushalts- bzw. SCHUKO-Steckdosen betrieben werden. Hierfür muss eine spezielle Energiesteckdose (z. B. nach der Vornorm DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1)) von einem Elektroinstallateur eingebaut werden. Nur unter dieser Voraussetzung ist die Einspeisung in einen Endstromkreis zulässig.
  • Alle Erzeugungsanlagen müssen bei der ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co.KG angemeldet werden. Anmeldung und Inbetriebsetzung einer steckerfertigen Erzeugungsanlage im Niederspannungsnetz der ENRW Energieversorgung Rottweil können Sie selbst vornehmen, wenn die installierte Wechselrichter-Nennleistung hinter Ihrem Übergabezähler maximal 600 W beträgt.
  • Der Anschluss einer solchen Anlage kann zur Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 Strafgesetzbuch) bei Rücklaufen des Stromzählers führen. Um das Rücklaufen des Stromzählers zu vermeiden, ist die Stromerzeugungsanlage bei Stromnetzbetreiber anzumelden. Der Stromnetzbetreiber prüft nach der Anmeldung, ob ein Zähleraustausch notwendig ist.
  • Sollten noch Fragen offen sein, nehmen Sie gerne Kontakt mit unseren Ansprechpartnern auf!

    ANSPRECHPARTNEr

Hinweis

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) weist in seiner Anwendungshilfe zu Rechtsfragen rund um Plug-in-PV-Anlagen darauf hin, dass Verstöße gegen das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), die Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und das Steuerrecht vorliegen, falls eine Stromeinspeisung ohne messtechnische Erfassung erfolgt.
 
Bitte registrieren Sie Ihre steckerfertige Erzeugungsanlage daher unmittelbar nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.