Feuerwehr probt auf ENRW-Gelände für den Ernstfall
Dichter Rauch, eine dunkle Rauchsäule, ein Brand, der droht, auf das Hallendach überzugreifen – was im Ernstfall höchste Alarmbereitschaft bedeutet, war in diesem Fall Teil einer groß angelegten Übung: Die Löschzüge 1 und 2 der Einsatzabteilung Rottweil, die Einsatzabteilung Neufra, die Atemschutz-Notfall-Trainierte-Staffel und die Führungsgruppe probten gemeinsam auf dem Betriebsgelände der ENRW den Ernstfall.
Insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge und rund 54 Feuerwehrangehörige, darunter auch vier Mitarbeiter der ENRW, waren an der Übung beteiligt. Ziel war es, unter realitätsnahen Bedingungen das Vorgehen bei einem Brand in einer Lagerhalle zu trainieren. „Wir haben die komplette Halle mithilfe von Nebelmaschinen verraucht“, erklärt Übungsleiter Sebastian Votteler. „So konnten wir den Ernstfall möglichst realistisch simulieren. Selbst für Personen, die sich im Gebäude gut auskennen, ist es extrem herausfordernd, sich in dieser Situation zurechtzufinden.“
Holger Hüneke, Technischer Geschäftsführer der ENRW, unterstützte die Übung ausdrücklich: „Für uns ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte unser Gelände gut kennen. Davon profitieren wir im Ernstfall direkt. Gleichzeitig freuen wir uns, damit auch das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr zu fördern.“
Erst im November 2024 war die ENRW als „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“ ausgezeichnet worden. Der Energieversorger unterstützt aktiv das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeitenden und fördert damit deren Tätigkeit im Bevölkerungsschutz.