Die ENRW bietet Unternehmen die Einführung eines betrieblichen Energiemanagements an, um die Verbräuche dauerhaft zu überwachen und nach Möglichkeit zu senken.
Durch unsere langjährigen Erfahrungen im Bereich des kommunalen Energiemanagements wissen wir, worauf es ankommt.
Als Erstes werden die Energieaspekte der aktuellen und letzten Periode ermittelt und überprüft sowie weitere Faktoren, die eine Auswirkung auf den Energieverbrauch haben, untersucht. Ziel der Ermittlung von Energieaspekten ist es Bereiche mit großem Energieverbrauch zu identifizieren sowie Bereiche mit wesentlichen Veränderungen der Energienutzung zur vorhergehenden Periode herauszuheben. Dabei wird nicht nur der Energieverbrauch in Folge maschineller Arbeit berücksichtigt, sondern auch die Einflussfaktoren durch menschliche Handlungen.
Im weiteren Verlauf des betrieblichen Energiemanagements wird der Energieverbrauch kontinuierlich überwacht, um bei Verbrauchsschwankungen sofort reagieren zu können. Sobald eine Verbrauchsschwankung vorliegt, bekommt der zuständige Mitarbeiter des Unternehmens eine Mitteilung und kann dadurch entsprechende Maßnahmen einleiten. Dabei sind wir unterstützend bei der Suche und Beseitigung der Ursachen für überhöhte Verbrauchswerte tätig. Im Rahmen der Überwachung festgestellte Optimierungsmöglichkeiten werden von uns aufgezeigt und mit dem Auftraggeber durchgesprochen. Ein wesentlicher Punkt hierbei ist die Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz der Maßnahmen. Die Verbräuche, die durchgeführten Maßnahmen und die Optimierungsmöglichkeiten werden in einem Bericht dokumentiert und dem Unternehmen übergeben.
Für die wichtigsten Energieverbraucher sollte ein entsprechendes Energiemonitoringsystem aufgebaut werden. Dies erfordert einen höheren messtechnischen und organisatorischen Aufwand, ist aber aufgrund der vergleichsweise großen Energieeinsparpotenziale jedoch vertretbar. Mit dem entsprechenden Monitoringsystem werden:
- differenzierte Daten über den Energiebedarf von Anlagen und Maschinen gesammelt und als Basis für Analysen und Bewertungen genutzt sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen überprüft
- technische Fehlfunktionen aufgespürt
- langfristige Verbrauchstrends aufgezeigt
- Energiekosten einzelnen Produkten zugeordnet
- Benchmarks generiert.
Energiemanagementsystem nach DIN EN 16001
Der Aufbau eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001 ist kein großer Mehraufwand, wenn es in ein bestehendes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem integriert werden kann. Wie bei anderen Managementsystemen müssen Ziele aufgestellt und abgearbeitet werden. Mit dem betrieblichen Energiemanagement wurde dafür der Grundstein gelegt.
Noch haben relativ wenige Betriebe ein Energiemanagementsystem eingeführt. Dies könnte sich jedoch bald ändern. Denn im Energiekonzept der Bundesregierung heißt es, dass Unternehmen ab 2013 nur noch die Steuervergünstigungen auf die verbrauchte Energie - das betrifft vor allem Strom und Erdgas - erhalten, wenn Sie einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Als eine Möglichkeit dafür schlägt die Bundesregierung die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN 16001 vor.
Die DIN EN 16001 verfolgt das Ziel, Unternehmen bei dem Aufbau eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses mit Blick auf eine effizientere und nachhaltigere Energienutzung zu unterstützen, um sowohl Kosten als auch Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Das Energiemanagementsystem orientiert sich an dem bewährten Managementmodell des Viererschritts „Planen - Ausführen - Kontrollieren - Optimieren", kurz dem PDCA-Zyklus.
Durch ein Energiemanagementsystem können die ständig steigenden Energiekosten zumindest zum Teil kompensiert werden. Zudem ist es auch ein Wettbewerbsvorteil, wenn man genau weiß, wie viel Energie für die Herstellung eines Produktes verbraucht wurde.
Ansprechpartner:
Martin Raible
Tel.: 0741 472-206
E-Mail: martin.raible@enrw.de