Eine Kläranlage funktioniert nach dem Vorbild der Natur. Das, was man in einem Fließgewässer unter natürlicher Selbstreinigungskraft versteht, vollzieht eine Kläranlage auf engstem Raum nach. In jedem natürlichen Fließgewässer kommen Mikroorganismen vor, die eine bestimmte Menge an Verunreinigungen abbauen können. Auf der Kläranlage züchtet man diese Mikroorganismen in großen Massen, sodass sich entsprechend große Mengen an Verunreinigungen abbauen lassen.
Gesamtübersicht

Abwassernetz

Abwasserreinigung
An das Klärwerk „In der Au“ sind neben der Stadt Rottweil und den
Stadtteilen Göllsdorf, Hausen, Bühlingen und Feckenhausen auch
die Gemeinden Zimmern, Deißlingen und Lauffen angeschlossen.
Die Stadtteile Neukirch und Zepfenhan sind seit 2005 ebenfalls
angeschlossen. Die ehemalige Kläranlage wurde zu einem RÜB
(Regenüberlaufbecken) umfunktioniert.
Der Stadtteil Neufra ist an die Kläranlage des Zweckverbandes
„Abwasserreinigung Primtal“ angeschlossen. Der Weiler „Vaihingerhof“,
der zum Stadtteil Neukirch gehört, ist über einen Sammler
mit dem Zweckverband „Unteres Schlichemtal“ verbunden.
Der Weiler „Hochwald“ ist derzeit noch nicht an eine zentrale
Abwasserreinigung angeschlossen. Somit sind in Rottweil 99%
aller Haushalte und Betriebe an eine zentrale Abwasserreinigung
angeschlossen.
Für die verbleibenden 1% gilt das Prinzip des „rollenden Kanals“,
das heißt, das anfallende Schmutzwasser wird mit einem Fahrzeug
der Fäkalienannahmestation der Kläranlage zugeführt.