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10.10.2011 / Wasserversorgung Rottweil: Erneuerung der Pumpleitung Eschachtal

Um eine sichere und wirtschaftliche Wasserversorgung der Stadt Rottweil auch in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten, sorgt die ENRW Energieversorgung Rottweil mit erheblichen Investitionen für eine nachhaltige und verant­wortungsvolle Wassernutzung. Dazu wird das Unternehmen in den kommenden Jahren ein neues Wasserversorgungskon­zept für die Stadt Rottweil umsetzen.

 

Pumpleitung Eschachtal

Die erste Baumaßnahme zur Umsetzung die­ses Vorhabens ist die Erneuerung und Aufdimensionierung der Pumpleitung Eschachtal von der Straubeleswaldquelle im Eschachtal zum Hochbehälter Zimmern. Die vorhandene Wasserleitung ist fast 100 Jahre alt.

 

Momentan werden abschnittsweise Rohre im Bereich der Umgehungsstraße und der Heerstraße in Zimmern ob Rottweil verlegt. Im kommenden Frühjahr erfolgt die Fer­tigstellung der neuen Leitung. Als nächste Maßnahme ist voraussichtlich ab 2013 die Erweiterung des Hochbehälters Zimmern mit einer zusätzlichen Speicherkammer vorgesehen.

 

Durch die Aufdimensionierung der neuen Leitung wird der erste Schritt zur Erhöhung des Eigenwasseranteils vollzogen. Aktuell liegt der Eigenwasseranteil durch die För­derung der Straubeleswaldquelle bei rund einem Viertel des Wasserbedarfs für Rottweil. Weitere 10% werden von regionalen Nahversorgern (Zweckverband Eschach­wasserversorgung und Zweckverband Oberer Neckar) bezogen, während rund die Hälfte auf die Bodenseewasserversorgung entfällt.

 

Der Geschäftsführer Christoph Ranzinger betont, dass nach vollständiger Umsetzung des neuen Wasserversorgungskonzepts in etwa fünf Jahren der Eigenwasseranteil auf rund die Hälfte steigt und damit ein höherer Grad der ortsnahen Versorgungs­sicherheit erreicht wird.

 

Mit der Pumpleitung vom Eschachtal werden zwischen Zimmern und Rottweil im gleichen Graben auch die vorgesehenen neuen Zubringerleitungen des Hochbe­hälters Zimmern nach Rottweil und 20 kV Erdkabel für die Stromversorgung mitver­legt, um nochmalige Tiefbauarbeiten im gleichen Leitungsabschnitt zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden. Die Tiefbauarbeiten werden durch die Firma A.M. Müller aus Zimmern und die Rohrverlegungsarbeiten werden durch Mitarbeiter der ENRW ausgeführt.